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Blog / CMS-Auswahl: Contao vs. Wordpress

Warum wir Contao statt WordPress verwenden

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Contao ist ein Open Source CMS, das durch seine hohen Standards und Vielfältigkeit punktet

„Kon-ta-oh... was?“ lautet oft die Reaktion, wenn wir neuen Kunden unser Angebot für die Website erklären. Dabei konkurrieren wir manchmal mit günstigen Anbietern, die „mal schnell" was in WordPress zusammenbauen wollen. Warum wir trotzdem auf ein „echtes“ CMS setzen, erklären wir gerne ausführlicher.

Content Management Systeme für alle

designation-Creative Director Jürgen Eixelsberger ist schon lange im Web tätig: seit dem Jahr 1994, um genau zu sein. Damals beherrschten Netscape und Yahoo das Internet, und ein färbiger Hintergrund war noch etwas besonderes. Webdesign war etwas aufwändiges, da jede einzelne Seite zusammen mit dem Inhalt in HTML erstellt werden musste.

Dann kamen die ersten Content Management Systeme (CMS), die den Inhalt mit Hilfe von Datenbanken vom Design und der Programmierung trennten. Weltweites Publizieren wurde plötzlich leichter und auch für technische Laien zugänglich. Doch Installation und Betrieb blieben vorerst noch Experten überlassen, bis 2003 WordPress entwickelt wurde: ein System, das es auch einfachen Anwendern erlaubte, innerhalb von Minuten einen Blog zu erstellen. Diese Einfachheit ist auch der Grund, warum heute 60 % der CMS-Websites mit WordPress betrieben werden. Meist mehr schlecht als recht.

WordPress ideal für Blogs

Ein Blog ist ein digitales Tagebuch – und diese Systematik hat WordPress eigentlich auch nie verlassen. Bis heute liegt der Schwerpunkt des CMS in der Publikation von Blog-Artikeln, die Kategorien zugeordnet werden können. Zusätzlich können einzelne Seiten hinzugefügt werden. So wird auch schnell klar, dass WordPress für „normale“ Websites vollkommen ungeeignet ist und durch Zusatzmodule entsprechend angepasst werden muss. Diese Zusatzmodule wiederum sind oft schlecht programmiert und aufeinander nicht abgestimmt. 

Deshalb ist WordPress auch das unsicherste CMS. Wobei das Problem nicht beim System an sich liegt: Laut Sicherheitsunternehmen Imperva gehen 98 % der Sicherheitslücken von WordPress auf Plug-Ins zurück, die für einen praktischen Betrieb von WordPress jedoch notwendig sind. WordPress führt so aus zwei Gründen die Statistiken der Hacks unangefochten an: einerseits, weil die mangelhafte Programmierung Hacking oft sehr leicht macht, andererseits, weil die starke weltweite Verbreitung Hackern auch eine höhere Erfolgsrate garantiert. Zudem werden viele WordPress-Plug-Ins heute absichtlich mit einem schadhaften Code erstellt und kostenlos weltweit verbreitet, damit sie in weiterer Folge ein Einfallstor für Hacker bieten können.

WordPress für eine Unternehmenswebsite zu nutzen ist wie einen Klein-PKW für Ackerarbeit einzusetzen: es funktioniert irgendwie, ist aber eigentlich vollkommen ungeeignet dafür.

Die Suche nach dem idealen CMS

Da stellt sich natürlich die Frage: Wenn WordPress nur mit Zusatzsoftware lauffähig ist, warum nicht gleich ein für die Aufgabenstellung besser geeignetes CMS verwenden?

Und in der Tat wären der Großteil der heutigen WordPress-Websites mit einem anderen CMS nicht nur sicherer, sondern hätten auch einen geeigneteren Funktionsumfang und Benutzerfreundlichkeit. Diese Herausforderung haben wir schon vor 10 Jahren erkannt und uns verschiedene CMS-Systeme angesehen, die tatsächlich alle bessere Features und Grundfunktionen bei einem vergleichbaren Programmieraufwand bieten: z.B. Joomla, TYPO3 und Drupal.

Doch eines kristallisierte sich sehr schnell als unser Favorit heraus: Contao. 

Contao: vielfältig und sicher

Contao wird ebenfalls als Open Source Projekt entwickelt, jedoch hauptsächlich im deutschsprachigen Raum. Der Code kommt also mit der „deutschen Gründlichkeit“, der in so vielen Industrien weltweit geschätzt wird. Zudem lässt sich Contao hervorragend erweitern, wobei Zusatzmodule über eine separate Installation integriert werden, die sowohl die „Verträglichkeit“ der Module zueinander abcheckt, als auch eine weitere Sicherheitsstufe gegenüber schadhaften Code bietet. 

Contao nahm auch von Anfang an starke Rücksicht auf die Bedürfnisse von Website-Betreibern in Österreich, der Schweiz und Deutschland. So kommen viele Erweiterungen bereits in der Grundinstallation mit und können relativ einfach auf die speziellen Herausforderungen angepasst werden: News, Terminkalender, FAQs, Kontaktformulare, Suche usw. Auch wird ein sehr sauberer HTML-Code ausgegeben, was für die Barrierefreiheit und Suchmaschinenoptimierung förderlich ist. 

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Benutzerfreundliches Backend: Wer mit Word umgehen kann, kann auch Contao bedienen.
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Durch den zuverlässigen Release Plan sind Contao Versionen und Updates planbar.

Für uns überwiegen folgende Vorteile von Contao gegenüber anderen Systemen:

  • Mehrsprachigkeit ist relativ einfach umsetzbar, sowohl im Frontend-, als auch Backend
  • Administration und Verwaltung geschehen in einer übersichtlichen Oberfläche
  • Zahlreiche Erweiterungen lösen 95 % der Anforderungen ohne aufwändige Programmierarbeit
  • Mehrere Websites mit unterschiedlichen Designs in einer Installation möglich
  • Content-Sharing auch zwischen Sprachen und Websites
  • Sehr gute Umsetzbarkeit von Designs
  • Hohe Kompatibilität zu aktuellen Webstandards und Responsive Webdesign
  • Sehr hoher Sicherheitsfaktor, u.a. 2-Faktor-Authentifizierung und Double-Opt-In
  • Gute Performance auch auf Shared Hosting
  • Vielfältiges Rechtemanagement für Backend und Frontend
  • Übersichtliche Dateiverwaltung mit einer perfekte Integration von Responsive Images
  • Etablierte Community in Deutschland, Österreich und der Schweiz
  • Planbare, zuverlässige Sicherheitsupdates und LTS von 4 Jahren

Weil wir unseren Kunden und uns Kopfschmerzen und schlaflose Nächte ersparen wollen, setzen wir auf ein ausgereiftes CMS wie Contao.

So konnten wir in den letzten 10 Jahren bereits mehr als 50 Webprojekte mit Contao erfolgreich realisieren: vom einfachen One-Pager bis hin zu mehrsprachigen Multi-Sites. Und das ist ein weiterer Vorteil: Contao ist so vielfältig und kann mitwachsen mit unseren Kunden. Viele beginnen mit einer einfachen Seite, wollen dann eine weitere Sprache ergänzen. Oder einen Webshop integrieren. Oder einen passwortgeschützten Kundenbereich einrichten. All das ist mit Contao besser als mit WordPress möglich.

Neugierig geworden?

Gerne stellen wir Ihnen Contao vor und zeigen Ihnen, was designation im Web schon realisieren konnte!

Fragen Sie uns nach einem unverbindlichen Gespräch: welcome@designation.at

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