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Kommunikation – der Erfolgsfaktor für Unternehmen

Agenturblog / ROC: Return on communication

Über die Möglichkeiten der Umsatzsteigerung und Kundenbindung durch Werbung und Kommunikation

©Irina Griskova/istock

Ob Einzelunternehmer, KMU oder internationaler Konzern, wirtschaftlich erfolgreich arbeitet es sich nur, wenn man vom Kunden bemerkt wird und die nötigen Argumente für die Kaufentscheidung liefert. Genau dafür wird Kommunikation gemacht, „um zu verkaufen“. Sie steuert die öffentliche Wahrnehmung, unterscheidet vom Mitbewerb, spricht die relevante Zielgruppe an und hilft, Marktanteile und Umsatzvolumen zu steigern. 

Kommunikation ist zum Erfolgsfaktor und zur wirtschaftlichen Schlüsseldisziplin des 21. Jahrhunderts geworden. Marketing- bzw. Werbebudgets sind keine unnötigen Ausgaben, sondern wertvolle Investitionen ins Unternehmen, die sich rechnen. Schon Henry Ford sagte: „Wenn Sie einen Dollar in Ihr Unternehmen stecken wollen, so müssen Sie einen weiteren bereithalten, um das bekannt zu machen.“ Sprich, wer eine neue Maschine zur Produktionssteigerung anschafft, aber keine entsprechenden Werbemaßnahmen einplant, wird nicht das gewünschte Umsatzplus erreichen. 

Wie hoch wollen Sie hinaus?

Die Berechnung des Marketingbudgets stellt viele Unternehmen vor eine Herausforderung. Eine Standardformel gibt es hierfür leider nicht. Es kommt immer auf die Zielsetzung und die Zielgruppe an. Oft wird das Budget anhand des Umsatzes berechnet. Je nach Branche kann somit das Marketingbudget bei 1 Prozent vom Umsatz liegen oder bei über 30 Prozent. Oft lohnt es sich auch, den Mitbewerb zu beobachten und die eigenen Aktivitäten entsprechend zu überdenken oder anzupassen.

Wie hoch soll die Kommunikationsinvestition sein?

Ein Indikator für die sinnvolle Größe der Kommunikationsinvestition können folgende internationale Branchenkennziffern sein:

  • Industrie B2B: 1% vom Umsatz
  • Einzelhandel: 4–10 % vom Nettoumsatz
  • Healthcare: bis zu 20 % vom Nettoumsatz
  • Konsumgüter: bis zu 50 % des projektierten Umsatzes bei Produktneueinführung

Unternehmenswert „Marke“

Der Wert eines Unternehmens setzt sich nicht nur aus den vorhandenen Wirtschaftsgütern und Vermögenswerten zusammen, sondern es kommt noch ein sehr entscheidender Faktor hinzu, der Wert der Marke. Ausgehend vom gesamten Unternehmenswert, macht der Wert der Marke zwischen 10 Prozent (B2B) und circa 36 Prozent (B2C) aus. Austrian Standards (früher das Österreichische Normungsinstitut) hat inzwischen sogar ein einheitliches Verfahren zur Markenbewertung entwickelt. Die ÖNORM A 6800 (zuvor ONR 16800) ist auch für KMU leicht anwendbar und zeigt auf, wie der Markenwert gesteigert werden kann. www.austrian-standards.at

Design erhöht den Wert der Marke und den Umsatz 

Eine Studie des britischen Design Council ergab, dass für 100 £, die ein Unternehmen einmalig in Design investiert, eine Umsatzsteigerung von 225 £ beobachtet werden konnte (ROC, Return on Communication). Eine Investition zahlt sich also aus.

Cover von BroschüreDieser Artikel von designation erschien in der Broschüre "Beste Werbung für gutes Geld" der Wirtschaftskammer Kärnten, Fachgruppe Werbung.

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